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USA
2014
Las Vegas - Denver reloaded
eine Reise mit Hindernissen
über Black Canyon -
North Rim nach Gunnison
.
Der
Hauptgrund, warum wir so spät im Frühjahr unterwegs
sind, ist
die Tatsache, dass wir eigentlich noch ein paar höhere
Straßen in Colorado fahren wollen. Vor allem der Cottonwood
Pass mit dem Taylor Lake
und auch der Independence Pass waren geplant. Um es vorweg zu sagen,
beides mussten wir abschreiben. Doch fangen wir vorne an. |
Am
nächsten morgen ist Grand Junction wolkenverhangen und
kühl.
Dennoch fahren wir guter Dinge davon, hoffen wir doch auf Besserung
während der Fahrt. An der 65 biegen wir ab auf den Grand Mesa
Scenic Byway. Heute soll auch der Weg das Ziel sein. Die
Straße
schlängelt sich erst sehr schön am Fluß
entlang. Das
Wetter wird allerdings immer schlechter. Als der Byway sich in die
Höhe windet regnet es in Strömen, letzlich
fängt es auch
noch an zu schneien. Ganz in der Ferne sehen wir ein große
blaue
Stelle, aber da fahren wir nicht hin. Die schönen Seen, die
wir
unterwegs besuchen wollten geben so natürlich nix her, nur
vereinzelt sieht man mal ein paar unverwüstliche Angler. Als
wir
zwischendurch mal aussteigen, kriegen wir einen Kälteschock.
Nee -
bloß weiter. Schließlich treffen wir auf die 92.
Dort
biegen wir ab Richtung Hotchkiss, wo es auch regnet. Als wir am
Crawford State Park |
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ankommen,
scheint es ein
wenig freundlicher zu werden, und Richtung Süden sieht es
sogar
sonnig aus, aber da sind wir zu weit weg. |
Der
Black Canyon of the Gunnison River, so der komplette Name ist nur noch
12 ml. weg und wir beschließen, trotz des Wetters dorthin zu
fahren. Zuerst fährt man asphaltiert, dann über eine
Dirtroad, die wegen des Regens ein wenig aufgeweicht ist und viele
Pfützen vorzuweisen hat, die aber dennoch
gut
zu fahren ist. Das Auto sieht danach aus wie Sau. Der ganze Modder
klebt an den Seiten und an den Türen. Wir fahren zuerst zum
Visitorcenter, aber da ist keiner, danach machen wir erst mal eine
kleine Rast, wir sind ja heute schon wieder viel gefahren.
Danach fahren wir zum Campingplatz, von wo aus uns der Weg zu einem
ersten Viewpoint führt.
Wir waren ja schon einmal am Black Canyon, nämlich 2008,
damals aber auf der leichter zugänglichen Südseite. hier
gibt`s dazu den Bericht.
Als wir an den Viewpoint kommen, kommt die Sonne raus. |
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Chasm View
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Es gibt mehre Stellen als
Chasm View Point
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Hier die
gegenüberliegende Seite wo wir 2008 waren.
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Balanced Rock View
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Wir
können unser Glück kaum fassen, aber die Sonne hat
sich jetzt
durchgesetzt, das hätte ich gerne ein paar Stunden
früher
gehabt. Es ist zwar immer noch frisch, aber so ist allemal besser. Auch
unsere Laune wird besser.

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Immer
wieder beeindruckend finden wir die schroffen Felsen und die steilen
Abhänge, auch wenn einen so manches Mal ein mulmiges
Gefühl
beschleicht.
Big Island View Point

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Island
Peaks
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Der letzte Viewpoint trägt den Namen Kneeling Camel, wohl
wegen
des großen Felsens der links im Bild zu sehen ist. Es ist
auch
der schönste Punkt des North Rims.

Als wir den Park verlassen, verläßt uns auch die
Sonne
wieder und es ziehen dunkle Wolken auf. Es sollte wohl so sein, dass
wir den Black Canyon bei Sonne sehen. Wir fahren weiter Richtung
Gunnison. Als wir am Morro Point Lake ankommen donnert es gewaltig aus
der Ferne und wir können uns denken was uns erwartet.
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Vorbei
an dem einen oder anderen schönen Aussichtspunkt kommen wir
aber
dennoch trocken in Gunnison an, wo wir als erstes mal mit dem Auto in
die Waschanlage fahren. So dreckig war bei mir noch kein Auto.
Wir checken ein im Quality Inn und bekommen ein schönes
Zimmer.
Allerdings stellt Ulla mit Kennerblick sofort fest, dass die Toilette
nicht ordentlich sauber gemacht wurde, also haben wir reklamiert. Die
Dame guckt sich das an, entschuldigt sich, gibt uns ein anderes Zimmer
und einen Preisnachlaß von $ 40,00. Geht doch.
Essen gehen wir im Ol`Miner Steakhouse, wo wir sehr ordentliche Steaks
bekommen und auch leckeres Bier.
Bewertung : ****
Gefahrene Meilen : 211 |
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Facit Black Canyon
Leider hat für mehr als der Hälfte des Tages das
Wetter nicht
gepasst, aber man kann ja nicht alles haben. Der Black Canyon hat uns
sehr gut gefallen, hier wußten wir ja in Etwa was auf uns
zukommt. Das ist eine wunderschöne Location. Das Hotel war
nach
Anfangsschwierigkeiten sehr ordentlich und auch das Breakfast war ok. |
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