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USA
2011
from
California to California
Highway
Nr. 1
Nach
einem ordentlichen continental breakfast gehts los Richtung Highway No
1. Hier sind wir in gespannter Erwartung, denn die wahre
Schönheit
dieser Strecke eröffnet sich nur bei schönem Wetter.
1997
sind hier hier bei überwiegend bedecktem Himmel gefahren.
Diesesmal haben wir Glück. Die Sonne lacht - allerdings lacht
sie uns auch aus, denn es ist nach wie vor
kalt. Egal.
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Wir
fahren also auf den Hwy No 1, und nach ca. 60 Meilen kommen wir an den
Ano Nuevo State Park. Wir fahren rein und kommen auf die
verrückte
Idee den Weg zum Strand zu gehen, wo die See Elefanten sich tummeln.
Dieser Weg ist allerdings fast 3 Meilen lang und führt
letzlich
auch noch durch Dünen, ist also eigentlich
für eine
Kurzvisite gänzlich ungeeignet. Zumal wenn man noch eine
längere Wegstrecke vor sich hat. Wir kehren also irgenwann
wieder
um ohne die Tiere gesehen zu haben. Leider haben wir hier viel Zeit
vertrödelt, die uns später noch fehlen wird.
Die See Elefanten sehen wir dann ganz unverhofft an einer anderen
Stelle der Küste. Leider gibts kein Foto. |
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Gegen
Mittag kommem
wir in Monterey an, einem schönen Ort, in dem wir 1997 schon
einmal übernachtet haben, und dort auf der Cannerey Row im
Bullwackers recht gut Fisch gegessen haben. Das Lokal gibt es noch, das
Essen ist leider nicht mehr ganz so gut, aber noch ok.
Bewertung: *** |
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Die
dramatisch anmutende Strecke führt uns weiter
südlich. Leider
sind unterwegs einige Baustellen, da Erdrutsche zu erheblichen
Schäden geführt haben. An einer Stelle geht es nur
einspurig
weiter, was zu Verzögerungen führt.
Besonders ärgerlich ist die Baustelle, die unmittelbar hinter
der
Bixby Bridge beginnt. Nicht nur, daß wir hier fast eine halbe
Stunde warten müssen, sondern auch, dass diese so lang ist,
und es
keine Möglichkeit gibt einen Foto-Stop einzulegen. Naja -
davon
geht die Welt nicht unter.
In Anbetracht der bereits vertrödelten Zeit fahren wir an
Carmel, das wir aus 1997 kennen vorbei, da wir ja noch zum Julia
Pfeiffer Burns State Park wollen, von dem ich bei lala zum
ersten Mal was gelesen habe. Als wir ankommen sind wir
begeistert. |
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Durch
Berichte in der Presse und Informationen aus dem Internet
wußten
wir, dass der Hwy No.1 südlich von Lucia wegen Bauarbeiten
komplett gesperrt ist. Also fuhren wir die einzig mögliche
Ausweichroute über die Nacimiento Fergusson Road, die sich
schier
endlos in die Berge windet, und tolle Ausblicke auf die Küste
bietet. |
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Allerdings
windet
sich diese Straße auch genauso endlaus wieder aus den Bergen
heraus, bevor man bei Jolon wieder die Zivilisation erreicht und ebene
Straßen vorfindet. Da wir spät dran waren, hatte ich
zwischenzeitlich Befürchtungen, dass wir den Rest der kurvigen
Strecke im Dunkeln fahren müssen.
Quartier gemacht haben wir dann im Best Western in Pasa Robles, einem
netten Weinort an der 101 .
Gefahrene Meilen ab San Francisco : 242 |
USA 2011
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Da
ich festgestellt habe, daß der linke, hintere Blinker kaputt
ist, lasse ich diesen am nächsten Morgen in einer Werkstatt
erneuern. Die Birne muss erst mal geliefert werden, und mir schwant
böses, es kostet aber letzlich nur $ 7,50 - und jede Menge
Zeit.
Wir fahren
weiter nach San Luis Obispo und besuchen die dortige Mission mit ihrem
schönen Garten. Da es hier erstmals ein bisschen
wärmer ist, halten wir uns hier einige Zeit auf. Wir sind ja
schließlich in Urlaub und nicht auf der Flucht. |
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Ca.
20 Meilen weiter erreicht die 101 wieder die Küste,
nämlich bei Pismo Beach, einem schönen
Küstenort mit einem großen, schönen Strand
und einem ca. 350 m langen Pier. Auch dort halten wir uns
längere Zeit auf, essen leckeres Eis und beobachten ein paar
Wellenreiter. Es gibt hier auch einen abgetrennten Teil des Strandes
der gerne mit Quads befahren wird, da fahren wir allerdings nicht hin |
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Leider sind wir jetzt schon
ziemlich spät dran, und wir sind ja mit Hans und Margitta in
Huntington Beach verabredet. Also gehts auf die Interstate. Und das an
einem Freitag Nachmittag in der Rush Houre. Wer jemals zu dieser Zeit
dort gefahren ist, weiß was das bedeutet, und wer das
überstanden hat, kann überall fahren :-)
Wir kommen
letzlich gegen 18.00 an und werden dort königlich bewirtet.
Solche Steaks hab ich hier noch nicht gesehen. Und es gibt sogar
Deutsches Bier. Wir verbringen einen schönen gemeinsamen
Abend. Allerdings macht sich bei mir die lange Reise bemerkbar, und so
wird der Abend nicht ganz so lang. Hier nochmal ein herzliches
Dankeschön.
Gefahrene
Meilen ab Pasa Robles: 277 |
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Galerie Hwy 1
Facit
Hwy No 1: Mit
seinen dramatisch anmutenden Klippen und den kleinen Orten ist der Hwy
No 1 zu Recht ein beliebtes Reiseziel. Allerdings verläuft er
auch
teilweise als 4-spurige Freeway und ist in diesen Bereichen auch sehr
stark frequentiert. Am schönsten ist sicherlich der obere Teil
der
Strecke. Einige Baustellen haben das Vergnügen etwas
eingeengt.
Die Vollsperrung ab Lucia war uns ja vorher bekannt. Der zu fahrende
Umweg hatte durchaus seinen Reiz, leider hatten wir hier zu wenig Zeit. |
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