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Kleine Bayernreise
von Freudenberg bis Wertheim
Wenn man von Miltenberg nach Wertheim will, kann man das entweder mit
einer schönen Schiffstour machen, oder - wie wir immer am Main
entlang fahren. Nach einiger Zeit kommt man nach Freudenberg. Das
wäre nicht weiter erwähnenswert, läge dieser
Ort nicht
im Schatten einer tollen Burgruine, der Burg Freudenberg.

Baubeginn der Burg war im Jahr 1197. Im Laufe der folgenden
Jahrhunderte wurde die Burg immer mehr erweitert. Zur wehrhaften
Festungsanlage wurde sie aber erst zwischen 1497 und 1507. Im
Markgräflerkrieg wurde die Burg 1552 stark
beschädigt, und
nach 1556 kam es zum starken Verfall.

Mit dem ausgehenden Mittelalter verfiel die Burg und wurde unter
starkem Gestrüpp und Baumwuchs beinahe begraben.


Der bereits im Jahr 1197 errichtete Bergfried hat die Besonderheit,
dass er dreistufig ist mit einer Kantenlänge von 14,64 x 14,65
Metern.

Nach dem 2. Weltkrieg machte sich eine Bürgerinitiative
für
die Burg stark. Im Jahr 1995 - nachdem sie nach und nach wieder
freigelegt worden war, wurde sie wieder der Öffentlichkeit
übergeben.

Heute kann man da nach Herzenslust herumkraxeln und auf
Entdeckungsreise gehen.

Aber das Besondere ist die großartige Aussicht auf das
Maintal mit dem Ort Freudenberg.




Fährt man weiter am Main entlang macht man bei Hasloch einen
Abstecher Richtung Fechermühle. Von dort aus geht es ca. 1
Std. zu
Fuß weiter zur Kartause, einem ehemaligen Kloster,
von dem
aber nur noch rudmentäre Gebäudeteile erhalten sind.
Hier
befindet sich eine sehr gemütliche Gaststätte.



Zurück auf der St 2315 fahren wir weiter bis Wertheim, einer
kleinen Stadt mit schöner Altstadt und einer bekannten Burg.



Da wir bereits spät in der Zeit waren, und die Burg
hätten
erklimmen müssen, haben wir uns das geschenkt und die Burg nur
von
außen betrachtet.

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